Karibische Inseln

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Aruba

Aruba


Aruba ist eine der drei ABC-Inseln und Teil der Kleinen Antillen in der südlichen Karibik, 25 Kilometer nördlich von Venezuela gelegen. Sie ist einer der drei gleichberechtigten Königreichsteile des Königreiches der Niederlande (die anderen sind die Niederländischen Antillen und die eigentlichen Niederlande in Europa). Wie die anderen Landesteile hat auch Aruba eine eigene Verfassung und Regierung. Die Insel genießt vollkommene innere Autonomie.

Aruba liegt außerhalb der Orkanzone und genießt ganzjährig Sonnenwetter und kühlende Passatwinde. Zu den schönsten Seiten Arubas gehört die natürliche Vegetation der Insel. Die Landschaft erhält durch die üppigen Kakteen, Aloepflanzen und die unverwechselbaren Silhouetten der Divi-Divi-Bäume (Caesalpinia coriaria) einen besonderen Reiz. Der Nationalpark Arikok im Süden bietet einen Einblick in die Vegetation der Insel.

Das Klima auf Aruba ist tropisch-maritim mit einer Durchschnittstemperatur von etwa 27 °C und minimalen saisonalen Unterschieden. Im Januar liegt die Durchschnittstemperatur bei 26 °C, im Juli bei 29 °C. Der meiste durch den vorherrschenden Ostwind mitgetragene Regen fällt bereits über den südlichen Inseln der kleinen Antillen (Windward Islands), sodass das Klima auf Aruba sehr trocken ist. Der Jahresniederschlag beträgt nur etwa 510 mm. Die Regenzeit dauert von Oktober bis Dezember.


Aruba wurde 1499 von Spaniern entdeckt und besiedelt. 1636 erwarben die Niederländer die Insel. Im 19. Jahrhundert wurde sie im Zuge des Goldrausches wirtschaftlich interessant. Die letzten Jahrzehnte im 20. Jahrhundert verhalfen der Insel zu einem weiteren Aufschwung durch den boomenden Tourismus. Aruba trennte sich offiziell 1986 von den Niederländischen Antillen, wozu Bonaire und Curaçao gehören, und wurde zu einem autonomen Staat innerhalb des Königreichs der Niederlande. Die Bestrebungen zur vollständigen Unabhängigkeit von den Niederlanden wurden auf Bitte des Staates Aruba im Jahr 1990 vorübergehend eingefroren.

Aruba gilt in Europa als Geheimtipp in der Karibik, da sie von schweren Stürmen, wie beispielsweise Hurrikanen, verschont bleibt und ein nahezu bilderbuchartiges tropisches Klima bietet. Aruba wird jährlich von rund 1,5 Millionen Touristen (davon drei Viertel aus den USA) besucht, die sich zum größten Teil in den Ballungszentren des Tourismus westlich der Hauptstadt niederlassen. Aber auch deutsche Touristen sind immer häufiger auf Aruba anzutreffen. Auch für Surfer bietet Aruba „gute Wellen“ und hohe Windwahrscheinlichkeiten.


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